Helicon Trio / Kulturzentrum Frankental

  • Sonntag, 12.09.2021 / 17.00 Uhr
  • Kulturzentrum Frankental
  • Frankentalstraße 3, Stolberg

Das Helicon Trio, nach dem griechischen Berg der Musen genannt, hat seit seinem Bestehen im Jahr 2018 mehrmals erfolgreich konzertiert. Diese Kombination aus Tasten-, Streich-, und Blasinstrumenten, vertreten durch Musiker aus verschiedenen Herkunftsländern, führt zu besonders farbigen Klangmöglichkeiten, die beispielsweise in Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Max Bruch meisterhaft demonstriert werden. Die Musiker haben bereits in verschiedenen Besetzungen beim Stolberger Musiksommer gastiert und freuen sich besonders, dieses Jahr wieder dabei zu sein.

PROGRAMM:

Amadeus Mozart (1756-1791): Kegelstatt-Trio KV 498 Wolfgang

Franz Schubert (1797-1828): Arpeggione-Sonate für Viola und Klavier a-moll D 821

Robert Schumann (1810-1856): Fantasiestücke für Klavier und Klarinette Op. 73

Max Bruch (1838-1920): Acht Stücke Op. 83 (Auswahl)

Susanne Trinkaus  erhielt ihre künstlerische Ausbildung in der Meisterklasse Max Rostals und des Amadeus Quartetts an der Musikhochschule Köln. Als Geigerin des „Robert Schumann Ensembles“ für Klavier-Kammermusik und des „Ensemble Carolina“ konzertierte sie in Spanien, Portugal, Lettland, Ukraine, USA und Australien und erarbeitete sich ein vielseitiges Repertoire in den entsprechenden Musikgattungen. Seit vielen Jahren ist sie, neben ihrer Dozententätigkeit an der Jülicher Musikschule, Konzertmeisterin und Solistin mehrerer Kammerorchesterformationen im Raum Düren-Köln, und seit 2005 künstlerische Leiterin der Jülicher Schlosskonzerte.

Jeremy Hulin  nahm schon als kleines Kind Unterricht in Klavier, Klarinette und Violine. Als 14-jähriger war er der jüngste Klarinettist im National Youth Orchestra of Great Britain und spielte in Konzerten und Fernsehaufnahmen unter Dirigenten wie Pierre Boulez, Sir Charles Groves und Rudolf Schwarz. Er studierte Musikwissenschaft und Komposition an der Cambridge University, danach Dirigieren und Klarinette an der Guidhall School of Music, London. Sein Dirigierstudium setzte er als DAAD Stipendiat an der Hochschule der Künste Berlin fort. Zwölf Jahre lang war er als Dirigent (1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor) am Aachener Theater tätig, wo er auch das Jugendsinfonieorchester mitbegründete. Seit 2005 ist er Professor (Leiter der Opernklasse) am Maastrichter Conservatorium, und seit 2010 hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Parallel zur Dirigentenlaufbahn war er häufig als Solist und in verschiedenen Kammermusik Ensembles zu hören.

Tomoko Yoneyama  schloss ihr Studium in Detmold und Berlin mit dem Solistenexamen ab. Die Japanerin gewann mehrere Preise in Wettbewerben, gab zahlreiche Klavierabende und Kammermusikkonzerte in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Holland, Belgien, England und Japan. Als Solistin spielte sie Klavierkonzerte mit dem Tokyo Symphony Orchestra, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und dem Sinfonie Orchester Aachen. Rundfunkaufnahmen entstanden für WDR, SR, SDR, Radio Limburg (Holland), sowie TBS und NHK (Japan). Bei mehreren Meisterkursen von Prof. Jean Micault assistierte sie in Frankreich und Italien und unterrichtete als Professorin an der Musikhochschule des Saarlandes.